Jugendliche Kompetenzen, 15.6.2022

10:00 

Begrüßung

10:15 - 11:00 

Impuls 1 – Aktuelle Förderprogramme für Jugendbeteiligung in Niedersachsen

  •  Niedersächsisches Aktionsprogramm "Startklar in die Zukunft“ - Nds. Landesjugendamt
  • „Mitreden, Mitmachen, Mitbestimmen!“ - LAG Offene Kinder und Jugendarbeit 
  • "4Generation" - Landesjugendring
11:00 - 12:30 

Workshopphase 1

  • WS 15-1 Lasst junge Menschen entscheiden!
    Chancen und Grenzen von demokratischen Beteiligungsprojekten
    Antje Biniek (LAG OKJA)
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    Die Grundhaltung gelingender Partizipation setzt voraus, dass die Partizipierenden (z. B. Kinder und Jugendliche) als Expert*innen in eigener Sache sowie als Gesprächspartner*innen wahr- und ernst genommen werden. Reicht das alleine aus, um nachhaltig prägende Partizipationserlebnisse zu schaffen? Was braucht es, um junge Menschen zu motivieren, dass sie aktiv und maßgeblich an allen Entscheidungen mitwirken, diese mitgestalten und schließlich mitbestimmen?
  • WS 15-2 Diskurs im Zelt
    Ein Modellprojekt in Langenhagen bietet Jugendlichen neue Formen der Mitbestimmung
    Carsten Jakubowski und Andreas Lachmann (Stadt Langenhagen)
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    Wie können Partizipationsangebote nachhaltig wirken und welche konkreten Strukturen fördern einen Kompetenzerwerb bei jungen Menschen? Das Modellprojekt „Diskurs im Zelt“ der Stadt Langenhagen wird hierzu beispielhaft vorgestellt und lädt die Teilnehmenden ein, eigene Erfahrungen und Erkenntnisse einzubringen. Folglich wird eine Sammlung an gelingenden Angeboten entstehen, die als weitere Diskussionsgrundlage die systemischen Voraussetzungen für nachhaltige Angebotsstrukturen aufzeigt.
  • WS 15-3 Wie junge Netzwerke ticken
    Lebenswelten im Zeitalter der Digitalisierung.
    Lucas Söker (Social Media Manager, Evangelische Jugend Oldenburg) und Queere Wespen Gifhorn 
12:30 - 13.15 

Mittagessen

13.15 - 13.45

Ergebnispräsentation 1

13.45 - 14.30

Impuls II – Warum Radikalisierung Sinn macht. Ein psychodynamischer Blick auf Radikalisierungsprävention und pädagogische Praxis

  • Winnie Plha  (Denkzeit-Gesellschaft)
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    Radikalisierung ist in der Adoleszenz ein ubiquitäres Phänomen und relevanter Teil der Identitätsbildung. Kritisch wird es erst, wenn sich demokratiefeindliche Einstellungen manifestieren und extremistische Bestrebungen entstehen. Im Vortrag wird ein psychodynamischer Blick auf das Phänomen geworfen und erläutert, warum sich manche (junge) Menschen wie magnetisch angezogen fühlen von entsprechenden Gruppierungen. Erst wenn wir den individuellen, meist innerpsychischen Nutzen verstehen, gelingt es zielgerichtet pädagogisch zu intervenieren. Wege des Verstehens und Intervenierens werden im Vortrag wissenschaftlich fundiert, aber praxisnah dargestellt.
14.30 - 16.00

Workshopphase 2

  • WS 15-4 Blickwechsel und MoDerad (Stadt Wolfsburg)
    Passgenaue Formate der Radikalisierungsprävention für die Jugendhilfe. Diskussion an Best Practice Beispielen
    Cathalina Kluge  und Winnie Plha (Denkzeit-Gesellschaft), Christian Radatus (Dialogstelle Extremismusprävention Wolfsburg) 
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    Prävention im Spannungsfeld Radikalisierung und Delinquenz – Herausforderungen, Abgrenzung und Implikation für die sekundärpräventive Praxis. Welche Herangehensweisen gibt es jeweils in der Arbeit mit Kriminalität und in der Arbeit mit Radikalisierung? Im Workshop möchten wir gemeinsam mit Ihnen die Unterschiede, Besonderheiten und Zugänge zur Klientel diskutieren. Wo sehen Sie Bedarfe für Ihre tägliche Arbeit und was sind mögliche Ansätze? Wen oder was brauchen wir für eine gelingende Arbeit? Welche Ansätze können hilfreich sein?
  • WS 15-5 Tiktok als (anti-)demokratischer Raum
    Was tun gegen Hassbilder und Desinformationen in sozialen Medien?
    Denis Gross und Federico Battaglia (Visualising Democracy / Amadeu Antonio Stiftung)
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    In dem Workshop „TikTok als (anti)demokratischer Raum“ wird den Teilnehmenden eine kurze praxisnahe Einführung in die Plattform TikTok und deren Funktionsweisen und –logiken gegeben. Anhand von Beispielen werden Hate Speech und Desinformation thematisiert und  Antisemitismus, Antifeminismus und Rechtextremismus auf sozialen Plattformen veranschaulicht. Eine Übersicht von Handlungsmöglichkeiten und Gegenstrategien soll in die Diskussion führen, inwiefern TikTok (und andere soziale Plattformen) als Chance oder Risiko einer demokratischen Debattenkultur zu sehen sind.
  • WS 15-6 Umgang mit Internetpropaganda
    Medienkompetenz als ein Baustein in der Extremismusprävention und Demokratieförderung. Erkenntnisse aus dem Präventionsprojekt "CONTRA" 
    angefragt: Dr. Ali Hedayat (Bundeskriminalamt - Forschungsstelle Extremismus/Terrorismus )
16:00 - 16.30

Ergebnispräsentation 2 im Plenum

16:00 - 16.30

Abschluss