Entwicklungsorientierte Ansätze

Arbeitskreis entwicklungsorientierte Prävention und Bildung
Michael Otten, Universität Vechta

Wir werden nicht als Demokraten geboren, sondern müssen demokratische Kompetenzen erwerben, nicht nur kognitiv, sondern als erlebten Alltag in partizipationsförderlichen Verhältnissen, die einen demokratischen Habitus prägen. (Edelstein) Demokratie und Menschenrechte sind als Fundament einer friedlichen und toleranten Gesellschaft zu erhalten und stets zu erneuern. Die universelle oder primäre Prävention, verstanden als Vermittlung von Lebenskompetenzen ist die Basis für spezielle Handlungsfelder der Prävention. Sie ist auch Demokratiebildung und damit Prävention von Radikalisierung. Aus der 1. Jahrestagung des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Menschenrechte im Jahr 2017 ist der Arbeitskreis Entwicklungsorientierte Prävention und Bildung hervorgegangen. Der Arbeitskreis, bestehend aus bisher rund 20 Personen aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen sowie aus Kommunen, möchte Vorschläge erarbeiten, um die Qualität und die Verbreitungsstrukturen der allgemeinen Prävention in den Kommunen und Bildungseinrichtungen zu verbessern.

Mögliche Fragestellungen/Diskussionsinputs:
Im Fachforum wird der bisherige Arbeitsstand des Arbeitskreises erläutert und zur Diskussion gestellt.

Zielgruppen:
Interessierte sind herzlich eingeladen, ihre Ideen und Perspektiven einzubringen.