Professionelles Handeln

Handlungskompetenz im Umgang mit Rechtsextremismus. Fortbildungen systematisch planen, durchführen und überprüfen (lassen)
Dr. Rainer Strobl, proVal
Prof. Dr. Olaf Lobermeier, proVal

Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sind bedeutsame sozial-politische Probleme der heutigen Zeit. Um auf die damit einher gehenden Herausforderungen zielgerichtet und professionell zu reagieren, ist ein an Wirkungen orientiertes Vorgehen notwendig. D. h., professionelles Handeln in der Rechtsextremismusprävention muss sich an den Wirkungen messen lassen, die mit diesem Handeln erreicht werden sollen. Wirkungen können dabei auf unterschiedlichen Ebenen zum Tragen kommen. Der praxisorientierte Workshop soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zielorientiertes Arbeiten als wichtiges Qualitätselement näher bringen. Schwerpunktmäßig schauen wir dabei auf die Vermittlung von Handlungskompetenz im Umgang mit rechtsextremen Erscheinungsweisen. Die damit einher gehenden Herausforderungen verdeutlichen wir anhand ausgewählter Evaluationsergebnisse aus dem aktuellen niedersächsischen Landesprogramm gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Menschenrechte. Mithilfe dieser Ergebnisse wollen wir Schnittstellen herausarbeiten, die uns für die Vermittlung von Handlungskompetenz besonders relevant erscheinen. Schließlich wollen wir im Workshop einen Kriterienkatalog für wirkungszentrierte Konzepte diskutieren. Die Berücksichtigung der Kriterien bildet die Voraussetzung dafür, dass Projekte prinzipiell wirksam sein können. Der Katalog orientiert sich darüber hinaus an den Bewertungskriterien zur Aufnahme in die Grüne Liste Prävention und dient somit auch als Leitfaden für Projekte, die anstreben, in diese aufgenommen zu werden.

Zielgruppen:
Der Workshop richtet sich an Personen, die mit der Beantragung, Planung und Durchführung von Projekten zu tun haben.